Christen

(Christian, Cristan, Cristen, Kristan.) Der Name leitet sich vom Personennamen Christian her. Bei der Errichtung der Pfarrei Freienbach, den 5. November 1308, war Heinricus dictus Cristand (Heinrich genannt Christen) als Zeuge dabei. Ein Heinrich Kristan erscheint 1335 als Zeuge (Stiftsarchiv Einsiedeln. N. G 4). Im Urbar von 1331 werden genannt Rüdi der ältere und jüngere sowie Ulrich Cristen zu Bäch. Heinrich Cristens Hofstatt im Vogelnest wird 1330 und 1331 erwähnt. Im Urbar von c. 1430 kommen vor: Hans Krysten von Bäch, Heini Cristen in Wollerau, Jakob Krysten Ried im Unterdorf, Cristens Weid auf Stalden und Ammannn Kristans Gut im Oberdorf. Das Jahrzeitbuch von Freienbach erwähnt 1435: Heini Christen von Wil (12. November), Heini Christen (6. März), Heinrich Christen (24. Januar), Rudolf Cristan, Sohn des Johann (17. Mai), Uli Cristan zu Bäch (18. März). Dort finden sich auch Cristans Wiese zu Bäch (20. März) und Cristans Gut, das man nempt Cappeller in Wollerau (18. Januar) genannt. Des Hans Cristen Reben in Freienbach kommen im Urbar von 1480 vor.

Das Wappen der Christen von Wollerau zeigt in blauem Feld über liegendem goldenem Halbmond ein gleichschenkliges silbernes Kreuz mit verbreiteten Enden. Ein anderes Wappen, das sich auf dem Siegel des Stiftsammann Heini Christen im Hofe Pfäffikon 1521 findet, hat in Blau ein dem Hackenkreuz ähnliches Hauszeichen.

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