seeholz

Der Name leite sich jedenfalls von einem mit Holz bestandenen Gelände am See her. Die Seeholzer sind keine alten Hofleute, sondern 1599 gaben der Grossätty Seeholzer mit zwei Söhnen und einem Sohnessohn 40 Pfund um in das Hofrecht aufgenommen zu werden, doch wird eigens bemerkt, dass ein Sohn Oswald Seeholzer mit einem Sohne, die zu Freienbach wohnten, nicht Hofleute wurden. Andreas und Josef Michael Seeholzer, die 1785 zu Weesen wohnten, erneuerten am 16. Mai d.J. auf zehn Jahre ihr Hofrecht, wobei aber die Bedingung gestellt wurde, dass sie, "ehe sie in Hoof ziehe, lauth Articuls, den Einzug ihrer Mutter weisen sollen, um die Genossame zu geniessen". Das Geschlecht findet sich bekanntlich auch in Küssnacht, wo sie zur Haltikoner Korporation gehören.

Das heute gebräuchliche Wappen der Seeholzer weist einen gevierten Schild auf in Silber und Roth, belegt mit einer heraldischen Lilie in gewechselten Farben, die beiden obern Felder mit einem Stern, ebenfalls in gewechselten Farben. Das ältere Wappen zeigt nach Styger in Rot eine goldene Lilie überhöht von zwei goldenen Sternen.

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